Corona und Praxis

Hier finden Sie aktuelle Informationen zur Regelung bei erkrankten Kindern in KiTA und Schule, Stand: 2.Dezember 2021

Der bisherige Drei Stufen Plan ist weiter ausgesetzt!

Leichte Infekte (Schnupfen/ gelegentlicher Husten ohne Fieber)

Kita/Grundschule:

Besuch mit leichten, nicht fortschreitenden Infektsymptomen ( Schnupfen, gelegentlicher Husten ohne Fieber ) weiter möglich ohne Covid-Test und ohne ärztliche Bescheinigung,

Weiterführende Schule ( ab Klasse 5 ):

Besuch mit leichten, nicht fortschreitenden Infektsymptomen ( Schnupfen, gelegentlicher Husten ohne Fieber ) möglich ohne Covid-Test und ohne ärztliche Bescheinigung aber erst wenn nach mindestens 48 Stunden (ab Auftreten der Symptome ) kein Fieber aufgetreten ist und im häuslichen Umfeld keine Erwachsenen Erkältungssymptome haben bzw. bei diesen eine Sars-Cov2 Infektion ausgeschlossen wurde !

Alle Kinder egal welchen Alters bei schwererem Infekt:

Kranke Kinder in reduziertem Allgemeinzustand mit Fieberstarkem HustenKurzatmigkeit, Luftnot, Verlust des Geschmacks- und Geruchssinns, stärkeren Hals- oder Ohrenschmerzen, starken Bauchschmerzen, (mehrfachem) Erbrechen oder Durchfall haben weiterhin keinen Zugang zur Kinderbetreuung/Schule.

Sie benötigen hierfür keine Krankschreibung für ihre Schule. Eine Bescheinigung über Kinderkrankengeld für ihren Arbeitgeber („Ärztliche Bescheinigung für den Bezug von Krankengeld bei Erkrankung des Kindes“), können wir in diesem Fall ausstellen (ggf. auch telefonisch), wenn die Kinder jünger als 12 Jahre sind.

Die Wiederzulassung nach einer Erkrankung mit den vorstehend beschriebenen Symptomen ist erst wieder möglich, sofern das Kind

Kita und Schulen*:     ( *NEU , seit 11.12.2020)

bei gutem Allgemeinzustand mindestens 48 Stunden symptomfrei und fieberfrei ( bis auf leichten Schnupfen und gelegentlichen Husten) ist!        Auf Verlangen der Einrichtungsleitung müssen die Eltern/Personensorgeberechtigten eine schriftliche Bestätigung über die Symptomfreiheit von mindestens 48 Stunden ( eigene Erklärung) vorlegen. Die Entscheidung, ob eine solche Erklärung verlangt wird, trifft die Einrichtungsleitung.

Die Vorlage eines entsprechenden ärztlichen Attests oder eines negativen Covid 19- Tests ist nicht erforderlich!

Die Entscheidung über einen Test wird nach ärztlichem Ermessen unter Einbeziehung der Testressourcen und der Testlaufzeitzeit getroffen; telefonische und telemedizinische Konzepte sind möglich.

Die geforderten Atteste zur Gesundschreibung sind aus Sicht der Kinder und Jugendärzte in Bayern nicht sinnvoll (und außerdem für Sie kostenpflichtig, da es kein Bestandteil der Leistungen der gesetzlichen Krankenkassen ist.) Niemand kann durch eine klinische Untersuchung feststellen, ob jemand ansteckend für COVID-19 ist oder nicht. Diese unnützen Arztvorstellungen stellen somit eine unnötige Belastung für Sie und ihre Kinder dar und erhöhen sogar das Risiko sich mit Covid-19 zu infizieren.

Aktuell können wir nicht unbegrenzt PCR Testungen durchführen, da die Labore mit dem sehr stark gestiegenen Testaufkommen überlastet sind. Auch verzögert dies die Bearbeitung der Testungen zum Teil erheblich. Sogenannte Antigen-Schnellteste sind eine Alternative in bestimmten Situationen, allerdings nicht so zuverlässig wie der PCR Testungen (zudem müssen Sie selbst bezahlt werden) und stehen nicht in ausreichender Zahl zur Verfügung.

Deshalb ist eine praktikable Möglichkeit ohne Abstrich eine ausreichende Sicherheit vor Ansteckung zu erhalten die Isolierung zuhause über mindestens 5 Tage mit mindestens 48 Stunden Symptomfreiheit. Dieses Vorgehen ist vom Robert Koch Institut aktuell in bestimmten Fällen (z.B. bei leicht erkrankten ohne besondere Risikokonstellation) auch so empfohlen, ohne ärztliches Attest zur Wiederzulassung. Dies sollten wir aber gemeinsam besprechen.

Falls nach überstandener Erkrankung noch ein Abstrich verlangt wird bitten wir Sie sich an ihr zuständiges Gesundheitsamt bzw. die zuständige Test-Stelle zu wenden. Ein Covid-19 Abstrich soll laut Robert Koch Institut in der aktuellen Situation nicht bei Menschen ohne Krankheitssymptomen und ohne besondere Risikokonstellationen erfolgen.

Für Kinder bei denen das Gesundheitsamt eine Quarantäne verordnet dürfen wir generell keine Krankschreibung ausstellen.

Bitte beachten sie, dass die bayerische Schulordnung bei Erkrankung auch regelhaft kein ärztliches Attest(„Krankschreibung“) vorsieht. Die Schule kann dies in begründeten Fällen verlangen. Hierfür schreibt die Berufsordnung eine Gebühr in der Arztpraxis vor. Sie als Eltern dürfen die Schüler selber entschuldigen und müssen sich nicht bei einem Arzt vorstellen, auch nicht, wenn Kinder länger als 3 Tage krank sind. Ausnahmsweise, in begründeten Fällen, z.B. wenn Schulschwänzen vermutet wird oder am Tag eines Leistungsnachweises kann die Schulleitung dies von ihnen verlangen.

Aufgrund  eines gesteigerten Informationsbedarfs  beim Ausschluss von Gemeinschaftseinrichtungen ist unserer Telefon-Hotline überlastet.                       Sie können uns vorrübergehend nur in den Zeiten von 9.00 – 12:00 und 14:00 – 16:00 Uhr  über die normale Praxis- Nummer erreichen. Alternativ können Sie uns auch eine Email schicken. Wir versuchen auch weiterhin Sie bestmöglich zu versorgen, können aber diesen Ansturm an Rückfragen z Zt. nicht bewältigen.

Wir werden uneingeschränkt weiter für Sie und ihr krankes Kind da sein und medizinisch helfen, wenn notwendig. Wir werden sowohl Diagnostik, wie auch Therapie soweit notwendig durchführen. Wir bitten Sie aber, bei leichten Infekten nicht in unsere Praxen zu kommen, um die Ausbreitung des Virus in unseren Praxen zu verhindern. Ist ein Arztbesuch unvermeidbar, halten Sie sich bitte an die Hygieneregeln der Praxen.

Wir halten den Praxisablauf unter intensivierten Sicherheitsbemühungen aufrecht. Gesunde Kinder mit Vorsorge-, Impf- oder Routineterminen werden umgehend in Zimmer gesetzt und von kranken Patienten getrennt. Zur Zeit sind nur wenige Kinder ernsthaft krank, positive Corona Fälle bei Kindern gab es bisher bei unseren Patienten nur in wenigen Fällen.

Beachten Sie bitte folgende Regeln:

Wir bitten alle Eltern sowie größere Kinder und Jugendliche unsere Praxis nur mit einem Mund-Nasenschutz zu betreten und diesen auch bei Wartezeit im Behandlungszimmer aufzulassen. Es kann nur eine Begleitperson zugelassen werden. Dies kann Sie und uns vor unnötigen Infektionen schützen. 

Patienten dürfen die Praxis nur mit Termin oder vorheriger telefonischer Absprache einzeln betreten. 
Bitte halten Sie auch beim Warten draussen ausreichend Abstand.
Patienten ohne diese Voraussetzungen dürfen die Praxis nicht betreten! Bitte immer erst anrufen!

Infektsprechstunde: 

Erkrankte Kinder werden nach vorheriger telefonischer Vereinbarung am Hintereingang (Parkplatz) von uns in Empfang genommen und direkt in gesonderte Behandlungszimmer geleitet. Bitte beachten Sie immer die allgemeinen Hygieneregeln ( ausreichendem Abstand, Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes in den Räumen der Praxis). Nehmen Sie Kleinkinder bitte an der Hand oder auf den Arm, halten Sie bitte die Behandlungszimmertür geschlossen und nehmen Sie  Platz bzw. kleinere Kinder auf den Schoß.

Patienten mit Kontakt zu Corona Fällen, hochgradigem Verdacht oder Aufenthalt in Risikogebieten in den letzen 14 Tagen dürfen die Praxis nicht betreten! Für diese Patienten haben wir einen getrennten Bereich geschaffen! Reine Verdachtsfälle über Eltern und deren Kontaktpersonen ohne Symptome weiterhin Beratung über das Gesundheitsamt. Ggf. dort auch Vereinbarung der Probenentnahme an der zentralen Abnehmestelle des Gesundheitsamtes.

Wenn Sie befürchten, Sie oder Ihr Kind könnte an Corona erkrankt sein, kann die App der Charite mittels Fragebogen eine erste Einschätzung liefern:  covapp.charite.de

Herzlichen Dank für Ihre Mithilfe,

Die Weilheimer Kinder- und Jugendärzte